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Faszien

Faszien sind momentan in aller Munde und das ist sicherlich auch der Grund, warum du hier gelandet bist, nicht wahr? Aber was sind diese Faszien überhaupt?

So sehen Faszien aus:


Du kannst natürlich allen möglichen medizinischen Mambojambo lesen und dabei nichts verstehen. Oder einfach diesen kurzen und leicht verständlichen Artikel lesen und im Bilde sein.

Wozu sind sie also da, diese Faszien? Faszien sind räumlich trennende und formgebende Strukturen. Diese kommen natürlich nicht nur beim Menschen vor. Sie sind im Bauplan der Natur allgegenwärtig. Sofern du Fleisch isst, sind Ihnen sicher die milchig-weißen Häute aufgefallen, die das rohe Steak umhüllen. Ähnliche trennende und umhüllende Häute finden wir auch in der Pflanzenwelt. Oder schau dir eine frisch aufgeschnittene Orange an. Gut kann man die räumlich trennenden und formgebenden Strukturen erkennen, die das Fruchtfleisch umhüllen. Medizinisch gesehen, gehören die menschlichen Faszien zu den Bindegeweben. In den meisten Fällen sind es derbe, kaum dehnbare Häute. Diese faszialen Bindegewebe umhüllen im menschlichen Körper ausnahmslos jeden einzelnen Muskel, jeden Knochen, jedes Organ, selbst die Nerven. Faszien können hauchdünn oder mehrere Millimeter stark sein. Sie bilden im Körper ein Geflecht, bei dem es keinen Anfang und kein Ende gibt. Es ist also relativ ungenügend, ein Symptom isoliert zu betrachten: Dein Kopf kann falsch stehen, weil das Becken schief ist. Das ist aber wiederum schief, weil dein Fußgewölbe kollabiert ist, was wiederum mit der Wadenmuskulatur zusammenhängt. Das bedeutet aber nicht, dass es genügt, an der Wadenmuskulatur zu arbeiten, um den Kopf auszurichten, ebenso wenig wie es genügt, an der Halsmuskulatur zu arbeiten.

Faszien überlagern sich oder gehen nahtlos ineinander über. Man bezeichnet sie auch als das „strukturgebende Organ“ des Körpers, denn sie formen unseren Körper und sind maßgeblich für unser Erscheinungsbild und unsere Körperstruktur verantwortlich. Faszien formen unseren Körper und halten ihn zusätzlich durch Dehnspannung aufrecht. Stell dir einfach ein Gummiband vor, das leicht gespannt ist. Entfernten wir alle Organe, Knochen, Muskeln und Nerven aus einem menschlichen Körper, sähen wir eine milchig-weiße Hülle mit vielen Einbuchtungen und Gängen. Diese Faszien übertragen Spannungen im Körper und sind bei mangelnder Elastizität verantwortlich für Bewegungseinschränkungen und auch Stauchungen im Körper.

Doch Faszien haben noch weitere Aufgaben im Körper. Sie sorgen auch dafür, dass die Lymphe zwischen ihnen abgeleitet wird. Muskeln überlagern sich in mehreren Schichten im Körper, abgegrenzt jeweils durch eine Faszie. Diese sorgt dafür, dass die Muskeln sich einzeln bewegen und übereinander gleiten können, und vermindert Reibungswiderstände. Im Zwischenraum zwischen Faszie A und B „fließt“ die Lymphe. Durch die Bewegung der Muskeln und Faszien wird die Flüssigkeit im Zwischenraum bewegt. Diese weißliche Flüssigkeit bringt wichtige Nährstoffe zu den Zellen und transportiert Abbauprodukte ab. Jede Muskelbewegung ist natürlich gleichzeitig eine Faszienbewegung, die den Fluss der Lymphe unterstützt. Ein zu hoher Muskeltonus – also eine hohe Grundspannung in der Muskulatur – kann jedoch dazu führen, dass es zu einem Stau der Lymphe kommt und die Faszien miteinander verkleben. Den von Prof. Dr. med. Paulini (Universität Ulm und Mainz) beschriebenen Prozess nennt man „Fibringerinnung“. Für uns bedeutet das: Verkleben Faszien an bestimmten Stellen im Körper miteinander, können die Muskeln dort nicht mehr mühelos aneinander vorbei gleiten. Wir fühlen uns in bestimmten Körperteilen verspannt oder so, als würde uns dort etwas festhalten. Zusätzlich können sich an diesen Stellen die Abbauprodukte sammeln und mitunter Entzündungsprozesse hervorrufen.

Die Faszien sind darüber hinaus mit zahlreichen Nervenendungen durchsetzt, die auf unser vegetatives Nervensystem wirken. Man kann sie daher auch als Außenposten unseres autonomen Nervensystems bezeichnen. Dieser Bereich des Nervensystems ist für die lebenswichtigen Körperfunktionen zuständig, über die wir weitestgehend keine bewusste Kontrolle haben. Zu diesen selbstständigen Körperfunktionen gehören die Atmung, der Herzschlag oder die Verdauung.

Interessanterweise wird auch die Faszienspannung vom autonomen Nervensystem beeinflusst. Innere Gelassenheit senkt die Spannung, während Stress die Grundspannung in den Faszien ansteigen lässt. Dieser Weg ist also keine Einbahnstraße: Stehen unsere Faszien unter Spannung, fühlen wir uns gestresst und finden keine innere Ruhe. Haben wir nicht gelernt, auf Ebene der Faszien loszulassen und zu entspannen, wird der erhöhte Spannungszustand zu unserem Selbst. Am Ende steht oft ein erst 30-jähriger, unbeweglicher, grobmotorischer Mensch, der sich schon bei normalen Bewegungen verletzen kann. Eine heftige oder ungewohnte Bewegung reicht bei ihm aus, um Muskeln zu zerren, zu reißen oder Strukturen zu stauchen. Der hohe Tonus belastet zudem das Nervensystem und erzeugt Stress. Heute weiß man sogar, dass gewisse Botenstoffe, die mit Stress in Verbindung stehen, dafür sorgen, dass Faszien sich zusammenziehen und „verkürzen“.

Eine überragende Rolle spielen Faszien auch bei der Kraftübertragung. Sie erzeugen durch Dehnspannung Kräfte und leiten diese im Körper weiter. Muskeln verstärken diese Kräfte. Dabei gilt die Regel: Je elastischer die Faszien im Körper, desto mehr Kraft kann erzeugt und übertragen werden. Isoliertes Muskeltraining, das die Faszien unberücksichtigt lässt, führt eher zum gegenteiligen Effekt. Durch ein Verkleben und Verhärten der Faszien wird die Kraftübertragung in einem stärkeren Maße gehemmt als es durch Muskelaufbau zu einem Zuwachs kommt.

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